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Bei den hessischen Titelkämpfen des Tischtennis-Nachwuchses im nordhessischen Niestetal schlugen sich die heimischen Talente sehr ordentlich. Besonders die junge Denisa Cotruta vom TTC Rot-Weiß Biebrich glänzte mit dem zweiten Rang im Schülerinnen-C-Doppel. Um ein Haar wäre der neunjährigen Treburerin sogar der ganz große Wurf gelungen, führte sie doch gemeinsam mit ihrer Partnerin Sienna Stelting vom TTC Salmünster im Finale gegen Lorena Morsch und Solveig Ehrt (NSC Watzenborn-Steinberg) bereits mit 2:0 Sätzen.

WIESBADEN - Denisa Cotruta steht an der großen grünen Tischtennisplatte. Konzentriert wartet die Neunjährige auf den Ball ihrer Gegnerin. Als er kommt, schlägt sie sicher und variantenreich zurück. Ihr Trainer beim TTC RW Biebrich ist immer wieder verwundert, wie kontrolliert die Grundschülerin agiert. „In ihrem jungen Alter ist das eher selten. Sie hat zudem einen sehr guten Aufschlag, spielt schnell und gut nach vorn, kann lange Ballwechsel“, erklärt David Rothmann. Denisa ist ein Naturtalent. In kürzester Zeit schaffte sie den Sprung ins Leistungszentrum nach Frankfurt und in den Hessenkader. Entwickelt sie sich in diesen rasanten Schritten weiter, wird sie im kommenden Jahr bei der Bundeskadersichtung dabei sein.

„Das ist eigentlich nicht normal. Die meisten Talente brauchen zwei, drei Jahre, um in den Kader zu kommen“, sagt Rothmann. Bei Denisa hat es nicht mal zwölf Monate gedauert. Dabei ist sie im Februar 2016 eher zufällig zum schnellen Sport mit der kleinen Kelle gekommen. „Da habe ich auf einem Spielplatz zum ersten Mal überhaupt gespielt. Das hat mir gleich supergut gefallen. Es ist so ein schöner und sauberer Sport. Man braucht viel Konzentration“, erzählt die Viertklässlerin aus Trebur bei Groß-Gerau. Nur wenige Tage später nahm sie an einer Minimeisterschaft in ihrem Heimatort teil und gewann auf Anhieb. Danach gab es kein Halten mehr. „Manchmal weiß man einfach gleich, wenn man etwas gut kann. Sie hat gemerkt, dass sie Talent und Freude hat“, sagt Rothmann.

Beim TSV 05 Trebur machte das in Spanien geborene Mädchen mit rumänischen Wurzeln ihre ersten Schritte im Verein. Doch der wurde schnell zu klein für sie. Bereits im November 2016 folgte der Ruf ins Landesleistungszentrum Frankfurt. Dort trainiert sie mittlerweile viermal in der Woche beim ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Peter Engel. Zusätzlich übt sie seit dem Sommer einmal wöchentlich in Biebrich.

Für die Familie, die erst seit ein paar Jahren in Deutschland wohnt, bedeutet das einen hohen zeitlichen Aufwand. Der Papa begleitet seine Tochter zum Training und zu den Wettkämpfen. Erste Erfolge konnte Denisa bereits feiern, die Pokale stehen gut sortiert im Kinderzimmer. Bei einem internationalen Turnier im belgischen Lüttich wurde sie starke Achte. Im Dezember sollen bei den Hessenmeisterschaften weitere Titel folgen. Dort hat sich die Schülerin sowohl für die Konkurrenz bei den Schülerinnen C wie auch den älteren B-Mädchen qualifiziert. Denisa geht optimistisch in die Spiele, kennt aber auch noch ihre Reserven. „Ich bin erst am Anfang, habe noch so viel zu lernen“, erklärt die Rechtsauslegerin, die eifrig am Spin übt. Der gelingt ihr noch nicht. Für ihren Traum, einmal eine der besten Tischtennisspielerinnen zu werden, will sie alles geben. Großes Vorbild ist dabei niemand Geringeres als der aktuell weltbeste Spieler Ma Long aus China – amtierender Weltmeister, Olympiasieger und Weltranglistenerster.

WIESBADEN - Ein Lob, das alle stolz machte. „Ihr seid die Gesichter der Sportstadt Wiesbaden und über die Grenzen hinaus“, sagt Ute Buss, Vorsitzende der Wiesbadener Sportförderung (Wispo), anlässlich des Weihnachtsbrunchs im Hotel Oranien. Doch es gab nicht nur Komplimente, sondern am 1. Advent auch Fördermittel zu verteilen. Insgesamt 29 700 Euro für das zweite Halbjahr 2017.

Eine Summe zur Unterstützung junger, leistungsorientierter Sportler und für Vereine, die durch Sponsoren, Spenden und den Ertrag des 25-Stunden-Laufs im Kurpark zusammengekommen ist, sich für das gesamte Jahr auf stolze 60 000 Euro beläuft. „Ich weiß, wie das ist, wenn man von Anfang an gefördert wird“, zeigt sich auch 800-Meter-Ass Marc Reuther dankbar. „Das ist schon krass, dass es die Wispo in Wiesbaden gibt. Ich weiß durch Konkurrenten, dass das in anderen Städten nicht der Fall ist“, bekräftigt Mountainbike- und Crossrennfahrer Björn Traenckner aus den Reihen des RSC Wiesbaden. Der 19-Jährige hört aber nun als Profi auf, um sich zunächst an der TU Darmstadt auf sein Maschinenbau-Studium zu konzentrieren. Schwimmtalent Rosalie Kleyboldt vom SCW hegt derweil Ambitionen, träumt 2018 von der Teilnahme an der Junioren-Europameisterschaft in Finnland und davon, dass in Wiesbaden ein Schwimmbad mit 50-Meter-Bahn gebaut wird.

Oberbürgermeister Sven Gerich versprach mit Blick auf den am 21. Dezember zu beschließenden Doppelhaushalt alle Hebel in Bewegung zu setzen, dass sich für dieses Projekt und die weiteren Sportstättenpläne Mehrheiten finden. Judo-Weltmeister Alexander Wieczerzak erschien im blauen Wispo-T-Shirt, wurde geehrt und von Ute Buss mit den besten Wünschen in Richtung Olympia 2020 in Tokio bedacht.

Siegbert Geuder vom Judo-Club Kim Chi verwies auf das geplante Nachwuchs-Leistungszentrum innerhalb der nächsten zwei Jahre, während sich Bernd Stüllein, Ehrenvorsitzender des Tischtennis-Clubs Rot-Weiß Biebrich, auf die Gastgeber-Rolle seines Vereins bei den deutschen Jugendmeisterschaften 2019 freut.

Mit Sieg (9:5 in Hofgeismar) und Niederlage (4:9 in Kassel) auf der Nordhessenfahrt konnte Tischtennis-Oberligist TTC RW Biebrich gut leben. 

Oberliga Hessen

SVH Kassel – TTC RW Biebrich 9:4. – Als zu stark erwies sich der Tabellenzweite für die Rot-Weißen, auch wenn Bomsdorf/Kacerauskas, Matthias Bomsdorf (2) und Agnius Kacerauskas zu Beginn der Partie noch mithalten konnten.

TTC Hofgeismar - TTC RW Biebrich 5:9. – Nach nur einem Doppelgewinn durch Bomsdorf/Kacerauskas zu Beginn lösten anschließend Jens Lilienthal, Niels Felder mit jeweils einem Sieg an der Spitze sowie die herausragenden Matthias Bomsdorf (2), Agnius Kacerauskas (2) und Andreas Gehm (2) die Pflichtaufgabe beim Tabellenvorletzten.

Damen-Hessenliga Süd-West

TTC RW Biebrich – SV Ober-Kainsbach 3:8. – Tran/Lauf, Katharina Schrenner und Thao Tran brachten die Rot-Weißen mit 3:2 in Front. Dann siegten nur noch die Gäste und ließen noch drei Satzgewinne zu.

Damen-Verbandsliga West

TTC RW Biebrich II – SG Hattersheim 5:8. – Hardt/Schütz-Lermann, eine überragende Katharina Hardt (3) und Corinna Friese hielten ordentlich mit, bleiben aber in Abstiegsgefahr.

Von Stephan Crecelius und Matthias Laux

WIESBADEN - In den Trainingseinheiten beim TTC Rot-Weiß Biebrich kann es komplett unterschiedlich aussehen. An manchen Tagen stehen teils 25 Kinder in der Halle. Junge Tischtennisanfänger, die ihre Freude am Spiel gerade erst entdecken. Doch es gibt auch andere Tage. An denen in kleinen Gruppen von maximal zehn Leuten mit zwei Trainern gespielt wird. Der Leistungsgedanke im Vordergrund steht – und Talente geschmiedet werden. „Ich denke, ein Verein muss beides bedienen“, sagt Marc Köhler, 1. Vorsitzender beim TTC. „Aus der Breite entsteht die Spitze.“

Und auch die steht bei den Biebrichern im Vordergrund. Im September wurde der Verein sogar mit dem „Grünen Band“ ausgezeichnet. Eine, wenn nicht die bedeutendste Auszeichnung in Deutschland für Nachwuchsförderung im Leistungssportbereich – die mit 5000 Euro dotiert ist. „Mehr geht eigentlich nicht“, sagte Köhler. Zudem wurde den Biebrichern zuletzt die Ausrichtung der nationalen Deutschen Jugendmeisterschaft 2019 übertragen. Auch die Ausrichtung eines Länderspiels war mal ein Thema. Dafür hätte der TTC aber mit mehreren tausend Euro in Vorkasse treten müssen. „Das“, sagt der 40-jährige Köhler, „war uns zu riskant.“

Es sind Erfolge, die trotz einer schwierigen Hallensituation erreicht wurden. Denn mit den Bedingungen in der Sporthalle der Otto-Stückrath-Schule sind die Biebricher nicht zufrieden. Zum einen sei die Halle zu klein, sagt Köhler. Noch schwerer dürfte aber der marode Zustand wiegen. „Es kommt schon vor, dass zum Beispiel unsere Oberliga-Gegner in die Halle kommen und sagen: ,Was ist denn das?‘“, berichtet Köhler. Vor allem im Werben um Neuzugänge seien die Bedingungen ein echter Nachteil: „Es ist schon vorgekommen, dass Spieler aufgrund der Halle nicht zu uns gewechselt sind. Die Situation ist ein Problem.“

Nur einen – fast schon zynischen – Vorteil hat die Halle: „Aufgrund der Bedingungen sind nach und nach die Vereine rausgegangen. Nur wir sind übrig geblieben“, sagte Köhler. „Wir können von daher jeden Tag in der Halle trainieren.“ Dennoch würde sich Köhler für die über 60 Jugendlichen im Verein bessere Bedingungen wünschen. Einmal pro Woche findet momentan zudem ein Training in der Sporthalle der Freiherr-vom-Stein-Schule statt. „Wir hätten gerne noch einen zweiten Tag.“ Trotz der schwierigen Hallensituation: Eigene Talente haben die Biebricher einige produziert. Erst im vergangenen Jahr holten die Schülerinnen um Franziska Bohn den vierten Platz bei den deutschen Meisterschaften. Im Mai wurden die Mädchen mit der Wiesbadener Dilthey-Schule Deutscher Schulmeister. Lohn war die Qualifikation für die Weltmeisterschaften auf Malta im April – alle Spielerinnen schlagen beim TTC Rot-Weiß Biebrich auf.

Mit zwölf Jahren erste Einsätze im Herrenbereich

Im Herrenbereich ist der 17-jährige Niels Felder fester Bestandteil der Biebricher Oberligamannschaft. Bekam bereits vor fünf Jahren – also mit zwölf – in der ersten Herrenmannschaft seine Einsätze. „Das ist natürlich die Ausnahme“, sagt Köhler. Die aber zeigt, dass die Durchlässigkeit bei den Biebrichern von Jugend- in den Herrenbereich vorhanden ist. Allerdings müssen die Herren und Damen auch in entsprechend hohen Klassen spielen. „Sonst“, weiß Köhler, „verliert man die Jugendlichen.“ Unter der Woche würden die Besten ohnehin in Frankfurt trainieren. „Dann funktioniert es nur über die Klasse.“

Dass die Hallensituation nicht optimal ist, das unterstreicht indes auch Felder. „Ich trainiere zwar unter der Woche eigentlich nur im Internat“, so der 17-Jährige, „aber an den Wochenenden, da geht man in der Otto-Stückrath-Schule jetzt nicht wirklich gerne duschen.“ Hinzu komme: „Wir haben da immer ein Problem mit dem Lichteinfall. Da kann es schon sein, dass an einem Tisch plötzlich gar nichts mehr geht, weil die Sonne so reinstrahlt.“

Nachwuchskräfte binden die Biebricher daher vor allem über hohe Ligen. Und bilden auch ausgewählte Jugendliche zu Trainern aus. Der Verein übernimmt dabei die Kosten in Höhe von ungefähr 400 Euro. „Unsere meisten Trainer kommen aus dem eigenen Verein“, sagt Köhler, der selbst seit über 30 Jahren bei den Biebrichern aktiv ist. Und in dieser Zeit von Anfänger bis Leistungssportler wohl schon alles trainiert hat.

WIESBADEN - In der Tischtennis-Oberliga verpasste es der TTC RW Biebrich nach dem 9:7-Pflichtsieg gegen Schlusslicht Münster nur knapp, dem Tabellenführer TG Obertshausen erstmals ein Bein zu stellen und verlor 6:9. 

Oberliga Hessen

TTC RW Biebrich – DJK BW Münster 9:7. – Das punktlose Schlusslicht machte es Lilienthal/Piekarek, Matthias Bomsdorf (2), Agnius Kacerauskas (2), Andreas Gehm (2) und Jens Lilienthal ganz schwer, sodass Bomsdorf/Gehm im Schlussdoppel nach 1:2-Satzrückstand alles mobilisieren mussten, um beide Punkte zu ergattern.

TTC RW Biebrich – TG Obertshausen 6:9. – Es hat nicht sollen sein. Gegen den Tabellenführer glänzte das mittlere Paarkreuz mit Matthias Bomsdorf (2) und Agnius Kacerauskas (2). Doch die weiteren Punkte von Bomsdorf/Gehm und Andreas Gehm wurden vom überragenden Spitzenpaarkreuz der Gäste sowie deren Überlegenheit hinten und in den Doppeln übertrumpft. Bei 6:7-Rückstand setzten Ernst Fischer und Lovre Dragicevic mit 3:2-Erfolgen die Schlusspunkte für den ungeschlagenen Spitzenreiter. „Es war ein tolles Spiel und großer Sport“, so Rot-Weiß-Chef Marc Köhler.

USINGEN - (uha). Platz acht für Niels Felder beim Top 48-Ranglistenturnier des Deutschen Tischtennisbundes in Usingen: Das Nachwuchstalent des TTC Rot-Weiß Biebrich verpasste nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses in der Zwischenrunde nach Siegen über Pekka Pelz (3:0/Bietigheim-Bissingen) und Cornelius Martin (3:2/Kaiserslautern) und einer 0:3-Niederlage gegen den späteren Dritten Benno Oehme (Dresden) den Sprung in das Halbfinale, nachdem er mit fünf Siegen und einem Satzverhältnis von 15:2 souverän durch die Vorrunde marschiert war. In der Platzierungsrunde unterlag er zunächst Daniel Rinderer (München) 1:3 und im Spiel um Platz sieben Timotius Köchling (Velbert) 2:3. Mit Rang acht konnte er sich aber für die nächste Runde (Top 24 in Neckarsulm) qualifizieren.

WIESBADEN - Nach dem Aufstieg der Tischtennis-Damen des TuS Nordenstadt in die Hessenliga kommt es am Samstag (19 Uhr, Taunushalle) erstmals zum Derby gegen den TTC RW Biebrich, der sich im Vorjahr knapp in dieser Liga behaupten konnte.

In der aktuellen Saison sollten die Rot-Weißen nicht in Bedrängnis kommen, vielmehr erwartete Marc Köhler vor Rundenbeginn, dass seine Mannschaft „oben mitspielen dürfte“. Der Auftakt hat allerdings gezeigt, dass die Trauben doch relativ hoch hängen, auch dadurch bedingt, dass Katharina Schrenner als Nummer 2 im Team bisher noch nicht zum Einsatz kam. So war die 2:8-Niederlage gegen den Titel-aspiranten BW Münster II nicht verwunderlich. Dem beachtlichen 7:7 in Walldorf folgte dann zuletzt ein vermeidbares 6:8 gegen die SG Kelkheim; in beiden Spielen fehlte Spitzenspielerin Kornelija Sciglaite.

6:8 hieß es zum Einstand in die Klasse auch für Nordenstadt, was aber nicht nur Mannschaftsführerin Viola McKearney zuversichtlich stimmte: „Die knappe Niederlage hat uns gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können. Nach zwei Aufstiegen in Folge ist in der Hessenliga unser Ziel, die Klasse zu halten.“ Schon im ersten Spiel gegen den momentanen Spitzenreiter zeigte vor allem das Spitzenpaarkreuz mit Neuzugang Jessica Wissler (vorher TSG Oberrad) und Viola McKearney überdurchschnittlich starke Leistungen. Man wolle bei insgesamt sieben Spielerinnen – Franziska Hofmann, Tanja Volland, Kristin Schulz, Marion Eschbaumer und Carina Grundstein gehören außerdem zum Stamm – öfter rotieren und unberechenbarer sein. „Nun wollen wir gegen Biebrich vor heimischem Publikum natürlich gern unseren ersten Sieg einfahren und erwarten ein enges Spiel gegen bekannte Gesichter.“

Etwas dagegen werden die Gäste haben, die möglichst komplett antreten und sich auf ihre bis dato am erfolgreichsten agierenden Sarah Dederding (6:2) und Thao Tran (5:1) stützen wollen.

Wiesbaden, 29. September 2017. Am Dienstag, den 26. September 2017 hat der Wiesbadener Tischtennisverein TTC Rot-Weiß Biebrich „das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ überreicht bekommen. Der Preis wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Commerzbank jedes Jahr vergeben und ist die bedeutendste Auszeichnung im Nachwuchsleistungssport. Dotiert ist er mit 5.000 Euro.

In feierlicher Atmosphäre im VIP-Bereich der Commerzbank-Arena wurden die Preise überreicht. Aus der Rhein-Main-Region bekamen sieben Vereine aus verschiedenen Sportarten das begehrte Grüne Band.

Der TTC Rot-Weiß Biebrich kam zum Schluss der ca. zweistündigen Veranstaltung an die Reihe – aus gutem Grund: Das Nachwuchsteam durfte sein Können bei einem Balleimertraining und einem Schaukampf unter Beweis stellen. Dabei bat Vereinspräsident Marc Köhler auch DOSB-Chef Michael Vesper an die Platte. „Ich konnte ihn dazu motivieren, ein paar Aufschläge von unseren Jugendlichen zu returnieren, was ihm sogar recht ordentlich gelungen ist“, bemerkt Köhler mit einem Augenzwinkern.

Die Laudatio für die Biebricher Tischtennisasse, die mit einer 20-köpfigen Delegation zur Preisverleihung angereist waren, hielt Sabine Spitz, Mountainbike-Olympiasiegerin von 2008. Zu den Gratulanten gehörten Michael Vatheuer, Generalsekretär des Deutschen Tischtennis Bunds (DTTB) Andreas Hain, Präsident des Hessischen Tischtennis Verbands (HTTV). 

Das Preisgeld will Köhler vor allem in die Materialausstattung investieren. Das ist dringend erforderlich, da der Verein Anfang 2018 den Spiel- und Trainingsbetrieb auf eine zweite Halle in Wiesbaden-Biebrich erweitern wird.

Über das Grüne Band:

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche. „Das Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für „das Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Jury prämiert jährlich 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den förderungswürdigen olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.


Wiesbaden, 08. September 2017. Der Wiesbadener Tischtennisverein TTC Rot-Weiß Biebrich erhält „das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Der Preis wird vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Commerzbank jedes Jahr vergeben und ist die bedeutendste Auszeichnung im Nachwuchsleistungssport. Die Preisträger erhalten eine Förderprämie von 5.000 Euro.

„Das ist Wahnsinn“, jubelt Marc Köhler, Präsident des TTC Rot-Weiß Biebrich. Bereits zum dritten Mal hatte er eine Bewerbung für das Grüne Band eingereicht. Dass es jetzt wirklich geklappt hat, konnte er zunächst gar nicht glauben. „Ich musste das erst mal auf mich wirken lassen. Das ist die größte und wichtigste Auszeichnung, die ein Ausbildungsverein, wie wir es sind, erhalten kann. Ich bin einfach nur stolz und freue mich über die Wertschätzung für unsere jahrzehntelange Arbeit.“

Dass diese Arbeit immer wieder von Erfolgen gekrönt wird, stellen die Nachwuchsspieler des TTC Rot-Weiß Biebrich regelmäßig unter Beweis. In den letzten acht Jahren belegte man jeweils als Hessenmeister mit gleich drei unterschiedlichen Mannschaften bei den Deutschen Meisterschaften Plätze unter den ersten Fünf. Erst im Mai dieses Jahres wurden darüber hinaus die Mädchen mit der Wiesbadener Dilthey-Schule Deutscher Schulmeister. Lohn war die Qualifikation für die Weltmeisterschaften auf Malta im kommenden Jahr. Alle Spielerinnen spielen beim TTC Rot-Weiß Biebrich.

Das Grüne Band wird am 26. September im Rahmen einer großen Preisverleihung in der Commerzbank-Arena an die Vereine in Ihrer jeweiligen Sportart übergeben. Das Preisgeld will Köhler vor allem in die Materialausstattung investieren. Das ist dringend erforderlich, da der Verein demnächst den Spiel- und Trainingsbetrieb auf eine zweite Halle in Wiesbaden-Biebrich erweitern wird.

 

Über das Grüne Band:

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche. „Das Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für „das Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Jury prämiert jährlich 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den förderungswürdigen olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

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